Bautagebuch der Familie Trabhardt für ein Town & Country Flair 125 in Burgebrach bei Bamberg
Sonntag, 29. September 2013
Hauseingang
Nachdem Opa Jörg vorletztes Wochenende den Hauseingang gepflastert hat, haben wir nun Jurakalksteine als Beet Begrenzung gesetzt. Dann noch fix im Baumarkt kleine Buchsbäume gekauft und eingepflanzt. Das Ergebnis.... Super! Wir sind sehr zufrieden. Diese Woche kommt noch Kies drauf und dann geht es mit der Hausumrandung für den Spritzschutz weiter.
Freitag, 4. Mai 2012
Waschbecken Hauswirtschaftsraum
So kann und sollte ein Waschbecken aussehen. Nachdem die Sanitärfirma das hässliche Waschbecken abgebaut hat, haben wir unser eigenes Waschbecken mit Unterschrank angebaut. Sieht schon ganz anders aus.
Donnerstag, 26. April 2012
Das Loch ist zu
Endlich ist das Loch vor unserem Haus zu. Unser Nachbar hat Erde besorgt und wir haben mit Schaufeln bewaffnet das große Loch zu geschaufelt und die Erde fest gestampft.
Donnerstag, 12. April 2012
wir sind drin
Geschafft... Seit 31.03.2012 wohnen wir nun in unserem eigenen Haus.
Die letzten Wochen haben wir aufgrund von Zeitmangel unseren Hausbaublock nicht gepflegt, werden aber Alles nachholen.
Sonntag, 1. April 2012
Umzug
Nachdem während der Bauphase schon etliche Probleme aufgetreten sind, wäre es ja ein Wunder gewesen, wenn der Umzug reibungslos abgelaufen wäre.
Am Freitag den 30.03.2012 haben wir den vor zwei Wochen reservierten LKW (7,5 Tonnen mit Hebebühne) in Bamberg abgeholt und in einer Seitenstraße in unserem Wohngebiet geparkt. Unsere Nachbarn haben extra Ihre Parkplätze für uns geräumt, damit wir am 31. gleich früh unseren Umzug-LKW vor unsere Haustür fahren und beladen können. Es hat natürlich niemand damit gerechnet, dass genau an unserem Umzugstag
ein Baustoffhändler mit einem LKW + Anhänger eine benachbarte Baustelle mit Baustoffen beliefert und gut 1 Stunde die Zufahrt zu unserem noch-Miet-Haus blockiert. Als dieser endlich weg war, konnten wir mit unserem LKW anfahren und mit dem beladen beginnen. Die schweren Sachen zuerst, Waschmaschine, Trockner, Schränke. Mit dem vollen LKW sind wir dann in's neue Haus, abladen. Wollten zumindest abladen, der LKW wollte nicht. Hebebühne streikte, sie lies sich nicht mehr öffnen. Super - Alles im LKW drin und wir bekommen nichts raus. LKW Verleih angerufen, die schicken gleich einen Techniker.... in ca. einer Stunde. Also haben wir den ganzen schweren Kram über die Seitenwände des LKWs ausgeladen.
Irgendwann kam dann auch der Techniker, hat probiert, telefoniert, kontrolliert, geschraubt, wieder telefoniert und den LKW nicht wieder hinbekommen. Der Verleiher hat uns dann einen Ersatz-LKW organisiert, natürlich ohne Hebebühne. Dieser war dann auch nach einer weiteren Stunde endlich da und konnte beladen werden.
Gegen 16:00 Uhr hatten wir dann die meisten Sachen im neuen Haus und verabschiedeten uns von unseren Umzugshelfern, bei denen wir uns hier nochmal herzlichst für die Hilfe und Unterstützung bedanken.
Leider war der Umzugstag noch nicht zu Ende, den im alten Miethaus sammelten sich noch viele viele Kartons und Kleinkram, welche letztendlich nochmal eine ganze LKW Ladung ergab. Bis kurz vor Mitternacht haben wir dann noch beladen, Lampen abmontiert, Gardinenstangen abgebaut, gekehrt, gesaugt und gewischt. Punkt 24:00 haben wir dann mit dem vollen LKW und unseren zwei Katzen das Miethaus verlassen. Gute Nacht und auf Wiedersehen Schönbornstrasse 4, waren zwei schöne Jahre mit Dir.
Damit war der Umzug in unser eigenes Haus geschafft.
Übrigens....
die ganzen Tage zuvor war Super Wetter, an unserem Umzugstag war es kalt, stürmisch und es hat leicht geregnet. Am Sonntag, dem 01.04.2012 war wieder Super Wetter, Sonnenschein und wolkenfreier Himmel.
War ja irgendwie klar.
Sonntag Vormittag haben wir dann noch Hausübergabe mit unseren Vermietern gemacht, die vom Zustand des Hauses sehr positiv angetan waren. So sauber und ordentlich werden Mietobjekte wohl sonst nicht zurück gegeben. Als Dankeschön bekommen wir unsere volle Mietkaution ohne Abzug innerhalb von zwei Wochen zurück und sind jederzeit wieder herzlich als Mieter Willkommen. Schön, wenn man einen so guten Eindruck hinterlässt.
Mittwoch, 29. Februar 2012
Baugutachter
Am Montag um 09:00 Uhr war die Baustellenbegehung mit Herrn Weis (Gutachter vom VQC), Herrn Wagner (Geschäftsführer Jenhaus GmbH) und überraschender Weise waren auch die Trockenpfuscher da.
Wir sind Alle 84 notierten Mängel durchgegangen, Herr Weis hat geprüft. Einige wenige Mängel lagen noch innerhalb der Toleranz, die meisten anderen nicht. Für die Beseitigung der Mängel hat Herr Weis den Trockenpfuschern genaue Anweisungen gegeben, welche auch schriftlich festgehalten wurden. Hier die größten festgestellten Probleme:
Im Kniestock fehlt Dämmung, dadurch hat sich Wasser gebildet, was zur Schimmelbildung führte. Dadurch hatten wir auch offenbar auch die nasse Ecke im Gästezimmer.
Hier muss der Kniestock geöffnet, getrocknet und gedämmt werden - anschließend neue Trockenbauplatten dran und verspachteln. Die verschimmelten Platten müssen entsorgt werden, versteht sich eigentlich von selbst.
Die Dämmung in den Dachschrägen lag nicht an der Dampfbremse an, sie klemmte direkt unter der Dachfolie. Hier muss die Dämmung mittels eine Latte nach unten gedrückt werden, damit sie direkt an der Dampfbremse anliegt und kein Hohlraum entsteht.
Die meisten Trockenbauplatten im OG stehen massiv unter Spannung. Dadurch haben sich die Buckel gebildet und die Tackerklammern drücken raus. Die Trockenpfuscher erklärten dies durch die hohe Luftfeuchtigkeit, welche durch den Wasserschaden im Keller zustande gekommen ist. Allerdings war der Keller durch Folie vom Rest des Hauses abgetrennt und es liefen parallel Luftentfeuchter. Hier muss laut Gutachter überall die Spannung raus genommen werden, dann verschrauben und verspachteln.
Die rostigen Tackerklammern müssen Alle raus, dann ebenfalls neu verspachteln und Schleifen.
Die "hochwertigen" Palettenbretter im Kinderzimmer müssen selbstverständlich auch raus.
Diese wurden inzwischen von den Trockenpfuschern durch Panele ersetzt.
In der Wand Kinderzimmer/Bad muss noch eine OSB Platte eingezogen werden, da offenbar weder die Trockenpfuscher, noch die Sanitärfirma noch unser Bauleiter daran gedacht haben, dass an diese Wand im Bad ja ein Waschbecken montiert wird und dieses auch ein paar Kilos wiegt. Da keine Traverse eingebaut wurde, muss jetzt zur Verstärkung eine OSB Platte rein.
Eigentlich wollten wir die Trockenpfuscher nicht mehr im Haus haben. Herr Wagner wollten zur Überwachung seinen Bauleiter aus Jena vorbei schicken und durch die genauen Anweisungen des Gutachters dürfte eigentlich nichts mehr schief gehen. Also haben wir einer zweiten Nachbesserung zugestimmt. Die Trockenpfuscher sind der Meinung, die Mängel innerhalb von drei Tagen beheben zu können. Professionellere Trockenbauer gehen davon aus, dass man ca. eine Woche benötigt, wenn man es kann und weis was man tut. Das größte Problem ist die Zeit, da wir am 24.03.2012 umziehen müssen und vorher das komplette OG noch zu tapezieren und zu Malern ist.
Am 08.03. kommen dann noch mal Herr Weis und Herr Wagner zur Nachkontrolle.
Dann wird auch der Blower Door Test gemacht. Spätestens dann wird sich zeigen, ob die Trockenpfuscher wieder und noch mehr gepfuscht haben.
Freitag, 24. Februar 2012
Alle unguten Dinge sind 84
Genauso viele Mängel mussten wir in unserem OG feststellen, markieren und katalogisieren.
Damit es der Baugutachter vom VQC am Kommenden Montag einfacher hat, haben wir Alle Mängel nummeriert und gekennzeichnet. Da wir uns auf den von unserem Bauträger beauftragten Gutachter nicht verlassen wollen, haben wir selbst einen Gutachter beauftragt. Dieser wird dann Dienstag Abend selbst die Mängel unter die Lupe nehmen und ein Gutachten erstellen. Kostet zwar ein paar Euro, dass ist es uns aber Wert. Neben den bereits bekannten Mängeln sind nun auch noch Fehler beim Plattenraster der Trockenbauwände, falsche Abstände der in Estrich eingegossenen Trägerschienen, falsch zugeschnittene Dämmung im Dachboden sowie nicht hinterlegte Wandplatten hinzu gekommen. Letzterer Mangel hat zur Folge, dass wenn man sich an eine Trockenbauwand anlehnt, die Platte einfach nach hinten weg bricht. Ist mir dieser Tage im Kinderzimmer passiert. Leicht an die Wand Kinderzimmer/Bad gelehnt, Krach bumm, Platte nach innen weg gebrochen. Dazu muss man sagen, dass ich weder ein Schwerstgewicht noch ein Body Builder bin. Was passieren würde, wenn unser Sohn mal einen Ball an die Wand wirft, kann man sich vorstellen.
Die Wand zerbricht und auf der anderen Seite im Bad fallen die Fliesen von der Wand.
Da wir gerade im Bad sind, unser derzeitiger Vermieter (ebenfalls beruflich Trockenbauer) hat mal einen großen Messwinkel mitgebracht und die Ecken geprüft. Im Bad, beim Wc haben wir keine übliche und standardisierte 45 Grad Ecke. Über den Daumen gepeilt dürfte es eine 50 bis 60 Grad Ecke sein. Der Fliesenleger müsste dies mit 5-10cm (geschätzt) zusätzlichem Fliesenmörtel ausgleichen, um die Fliesen gerade an die Wand zu bringen. Ich werde demnächst hier mal eine Mängelliste von unserem Trockenbau online stellen, damit jeder interessierte Besucher sieht, was man Trockenbau nicht machen sollte.
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